Laut Freshfel Europe zeigen die langfristigen Daten vor allem eine Stagnation. Der vorübergehende Anstieg während der Corona-Pandemie hat sich nicht fortgesetzt, unter anderem weil die Wirtschaftskrise die Kaufkraft der Verbraucher unter Druck gesetzt hat.

Frische Produkte stärker positionieren
Um den Verbrauch strukturell zu steigern, ist laut Freshfel ein breiterer, verbraucherorientierter Ansatz erforderlich. Das Bewusstsein für die Vorteile in Bezug auf Gesundheit und Nachhaltigkeit allein reicht offenbar nicht aus. Gesundheit, Geschmack, Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis sind wichtige Kaufmotive, während Convenience immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Dies erfordert mehr Sichtbarkeit auf der Verkaufsfläche, Produkte für schnelle Mahlzeiten und Snackmomente, einfache Zubereitungs- und Mahlzeitenlösungen sowie eine stärkere Kommunikation zu Geschmack, Gesundheit, Herkunft und Nachhaltigkeit.
Frisches Obst und Gemüse steht dabei im Wettbewerb mit hochverarbeiteten Produkten, die oft viel intensiver vermarktet und durch Markenbildung sowie verbraucherorientierte Kampagnen unterstützt werden.
Fresh First
Mit seinem „Fresh First“-Ansatz möchte Freshfel Obst und Gemüse in der Lebensmittel-, Gesundheits- und Nachhaltigkeitspolitik stärker in den Mittelpunkt rücken. Dabei betont die Organisation, dass vor allem bei den jüngeren Generationen rasches Handeln erforderlich ist.
Möchten Sie mehr erfahren? Auf der Website von Freshfel Europe finden Sie weitere Informationen zum Consumption Monitor und zu den europäischen Konsumtrends.
Der vollständige Freshfel Consumption Monitor steht Freshfel-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung und ist für Nichtmitglieder kostenpflichtig erhältlich.
Quelle: Freshfel Europe, Consumption Monitor 2026: A stronger consumer-based approach is needed to place fruit and vegetables at the centre of a healthy diet, 9. Juni 2026.