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Freshfel

Freshfel: sterkere consumentbenadering nodig voor groei groente en fruit

Der durchschnittliche Verzehr von frischem Obst und Gemüse in der EU stieg im Jahr 2024 um 1,98 % auf 355,71 Gramm pro Person und Tag. Das ist eine leichte Verbesserung gegenüber 2023, liegt aber immer noch deutlich unter der Mindestempfehlung der Weltgesundheitsorganisation von 400 Gramm pro Tag. Nur fünf EU-Länder erreichen diese Untergrenze.

Laut Freshfel Europe zeigen die langfristigen Daten vor allem eine Stagnation. Der vorübergehende Anstieg während der Corona-Pandemie hat sich nicht fortgesetzt, unter anderem weil die Wirtschaftskrise die Kaufkraft der Verbraucher unter Druck gesetzt hat.

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Frische Produkte stärker positionieren

Um den Verbrauch strukturell zu steigern, ist laut Freshfel ein breiterer, verbraucherorientierter Ansatz erforderlich. Das Bewusstsein für die Vorteile in Bezug auf Gesundheit und Nachhaltigkeit allein reicht offenbar nicht aus. Gesundheit, Geschmack, Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis sind wichtige Kaufmotive, während Convenience immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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Dies erfordert mehr Sichtbarkeit auf der Verkaufsfläche, Produkte für schnelle Mahlzeiten und Snackmomente, einfache Zubereitungs- und Mahlzeitenlösungen sowie eine stärkere Kommunikation zu Geschmack, Gesundheit, Herkunft und Nachhaltigkeit.

Frisches Obst und Gemüse steht dabei im Wettbewerb mit hochverarbeiteten Produkten, die oft viel intensiver vermarktet und durch Markenbildung sowie verbraucherorientierte Kampagnen unterstützt werden.

Fresh First

Mit seinem „Fresh First“-Ansatz möchte Freshfel Obst und Gemüse in der Lebensmittel-, Gesundheits- und Nachhaltigkeitspolitik stärker in den Mittelpunkt rücken. Dabei betont die Organisation, dass vor allem bei den jüngeren Generationen rasches Handeln erforderlich ist.

Möchten Sie mehr erfahren? Auf der Website von Freshfel Europe finden Sie weitere Informationen zum Consumption Monitor und zu den europäischen Konsumtrends.

Der vollständige Freshfel Consumption Monitor steht Freshfel-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung und ist für Nichtmitglieder kostenpflichtig erhältlich.

Quelle: Freshfel Europe, Consumption Monitor 2026: A stronger consumer-based approach is needed to place fruit and vegetables at the centre of a healthy diet, 9. Juni 2026.

Neuigkeiten & Veröffentlichungen

Carpe Diem (1)

Bio-Trauben 2026/27: Rechtzeitig planen, Mengen sichern

Die Übersee-Traubensaison beginnt Mitte Dezember, doch die Planung startet bereits jetzt. Das Interesse an Bio-Trauben ist weiterhin groß, und unsere Erzeuger möchten rechtzeitig wissen, welche Mengen sie für feste Programme reservieren können. Durch die frühzeitige Abstimmung der Programme können wir die Bio-Mengen besser sichern und verfügen zudem über eine solidere Grundlage, um später wettbewerbsfähige Angebote zu unterbreiten. 

Carpe Diem (2)

Carpe Diem: Die Qualität von Bio-Trauben beginnt im Boden

Am Oranjerivier in der Nordkap-Provinz Südafrikas liegt Carpe Diem, seit Jahren ein bewährter Partner für unsere Bio-Trauben. Inhaber Gog van der Colff übernahm den Familienbetrieb im Jahr 2000 und entschied sich 2006 bewusst für den biologischen Anbau. Was als ein Schritt begann, von dem zunächst nicht jeder überzeugt war, entwickelte sich zu einem fortschrittlichen Bio-Betrieb mit Trauben, Pekannüssen und Rosinen. 

Mango

Mango-Ausblick: Peru knapper, Ecuador startet stark

El Niño hat in diesem Jahr einen deutlichen Einfluss auf die südamerikanische Mangosaison. Höhere Temperaturen und abweichende Niederschlagsmuster beeinflussen die Blüte und machen Verfügbarkeit und Erntezeitpunkte weniger vorhersehbar.

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