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Die Murang'a South Growers Group ist eine von zwei Erzeugergruppen innerhalb von Mavuno. Innerhalb dieser Gruppe arbeiten verschiedene Dörfer in einer gemeinsamen Genossenschaft zusammen, in der Entscheidungen kollektiv getroffen werden.
Die Fairtrade-Prämie – ein fester Aufschlag auf den Produktpreis, der für gemeinsame Investitionen bestimmt ist – wurde an diese Genossenschaft ausgezahlt. Anschließend legen die angeschlossenen Dörfer gemeinsam fest, wie diese Prämie eingesetzt wird. Bei mehreren Gemeinden und geteilter Verantwortung erfordert dies eine sorgfältige Abstimmung. Jede Ausgabe muss breit getragen werden.

Die Mitglieder beschlossen, die Prämie in den Kauf von Ziegen zu investieren. Jede Gemeinde erhält eine Ziege. Das Eigentum verbleibt bei der Genossenschaft, während die Dorfbewohner die Erträge der Ziegen, wie beispielsweise die Milch, nutzen dürfen.
Die Entscheidung ist praktisch und lokal relevant. Ziegen liefern direkten Nährwert, schaffen zusätzliche Einkommensmöglichkeiten und erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Haushalte, während das kollektive Eigentum den Zusammenhalt innerhalb der Genossenschaft stärkt.
Aus westlicher Sicht wäre diese Verwendung möglicherweise nicht als erstes in Betracht gezogen worden. Gerade deshalb unterstreicht dieses Beispiel das Kernprinzip von Fairtrade: Die Gemeinschaft entscheidet selbst, was in ihrem eigenen Kontext wertvoll ist.
Die Prämie wird so nicht zu einem von außen auferlegten Projekt, sondern zu einem Instrument zur eigenen Entwicklung und Stärkung der lokalen Struktur. Auf diese Weise nimmt die Fairtrade-Prämie innerhalb der Avocado-Kette von Mavuno konkrete Gestalt an.
Marokkanische Limetten entlasten den Bio-Markt
Der Markt für Bio-Obst wächst. Auch Bio-Limetten gewinnen an Beliebtheit, unter anderem aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von Cocktails, Mocktails und hausgemachten Limonaden sowie durch die breitere Verwendung in Salaten, Currys und anderen Gerichten. Darüber hinaus entscheiden sich Verbraucher bewusster für Zitrusfrüchte, die ohne synthetische Pestizide angebaut und nach der Ernte nicht mit Fungiziden behandelt wurden.
Kivinaki bereit für die neue Saison der „Organic Raingrown Oranges“
Im Vorfeld der neuen Bio-Orangensaison besuchte unser Sourcing-Team Kivinaki in Peru. Mit dieser Erzeugergenossenschaft haben wir in den vergangenen vier Jahren ein erfolgreiches Exportprogramm aufgebaut. Während des Besuchs bereiteten wir gemeinsam die kommenden Monate vor.
Gesunder Boden macht Bio-Ananas widerstandsfähiger
Auch in Costa Rica werden die Folgen des Klimawandels immer sichtbarer. Vor allem heftige Regenfälle erschweren den Bio-Ananasanbau und erfordern Anpassungsfähigkeit seitens der Erzeuger.
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