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Die Murang'a South Growers Group ist eine von zwei Erzeugergruppen innerhalb von Mavuno. Innerhalb dieser Gruppe arbeiten verschiedene Dörfer in einer gemeinsamen Genossenschaft zusammen, in der Entscheidungen kollektiv getroffen werden.
Die Fairtrade-Prämie – ein fester Aufschlag auf den Produktpreis, der für gemeinsame Investitionen bestimmt ist – wurde an diese Genossenschaft ausgezahlt. Anschließend legen die angeschlossenen Dörfer gemeinsam fest, wie diese Prämie eingesetzt wird. Bei mehreren Gemeinden und geteilter Verantwortung erfordert dies eine sorgfältige Abstimmung. Jede Ausgabe muss breit getragen werden.

Die Mitglieder beschlossen, die Prämie in den Kauf von Ziegen zu investieren. Jede Gemeinde erhält eine Ziege. Das Eigentum verbleibt bei der Genossenschaft, während die Dorfbewohner die Erträge der Ziegen, wie beispielsweise die Milch, nutzen dürfen.
Die Entscheidung ist praktisch und lokal relevant. Ziegen liefern direkten Nährwert, schaffen zusätzliche Einkommensmöglichkeiten und erhöhen die Widerstandsfähigkeit der Haushalte, während das kollektive Eigentum den Zusammenhalt innerhalb der Genossenschaft stärkt.
Aus westlicher Sicht wäre diese Verwendung möglicherweise nicht als erstes in Betracht gezogen worden. Gerade deshalb unterstreicht dieses Beispiel das Kernprinzip von Fairtrade: Die Gemeinschaft entscheidet selbst, was in ihrem eigenen Kontext wertvoll ist.
Die Prämie wird so nicht zu einem von außen auferlegten Projekt, sondern zu einem Instrument zur eigenen Entwicklung und Stärkung der lokalen Struktur. Auf diese Weise nimmt die Fairtrade-Prämie innerhalb der Avocado-Kette von Mavuno konkrete Gestalt an.
Das Angebot an Bio-Avocados aus Mexiko nimmt stetig zu. Für die kommenden Monate erwarten wir gute Mengen und eine gute Verfügbarkeit. Die größeren Kaliber (14–18) sind derzeit am besten verfügbar. Im weiteren Saisonverlauf erwarten wir auch bei den kleineren Kalibern eine bessere Verfügbarkeit.
20260904 Teksten Nieuwsbrief DE
Da die europäische Heidelbeersaison allmählich zu Ende geht, sind die ersten Bio-Lieferungen aus Südamerika bereits unterwegs. Peru wird in den kommenden Wochen zuerst liefern, gefolgt von Lieferungen unserer langjährigen Erzeuger in Argentinien.
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