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Mangos mit „Lohn(t) zum Leben“-Aufschlag im Obstregal? In den Niederlanden hat sich das in der zurückliegenden Saison kein einziger Händler getraut. In Deutschland und Österreich war man mutiger: ‚Ein paar Cent mehr, damit afrikanische Arbeiter von ihrem Lohn leben können? Da machen wir mit!‘ Auch die Verbraucher sind begeistert. Denn rund 100 Tonnen der Bio-Mangos mit „Lohn(t) zum Leben“-Mehrpreis wurden bei den teilnehmenden Händlern verkauft. Die dadurch gesammelte Prämie schließt die Lohnlücke bei den Mitarbeitern des Lieferanten Zongo Adama in Burkina Faso bereits zu 40 Prozent. Jetzt sollen auch „Lohn(t) zum Leben“-Avocados folgen.
When the first shipment of Colombian limes from "Persian Limes" arrived at organic fruit specialist Eosta in Waddinxveen last week, they came with a very nice surprise. On the 800 boxes of fresh green limes, almost a hundred postcards were stuck with personal messages from the farm workers of the valley of the river Poblanco. For them, the first shipment of Colombian limes to the Netherlands means a fresh new start for the Colombian countryside, after decades of poverty and guerrilla warfare.
Die Überraschung war groß, als vergangene Woche die erste Limetten-Lieferung aus Kolumbien das niederländische Bio-Handelshaus Eosta in Waddinxveen erreichte. Auf den 800 Kartons mit saftig-grünen Früchten befanden sich fast 100 Postkarten, geschrieben von den Mitarbeitern der Erzeugergemeinschaft aus dem Poblanco-Flusstal. Der erste Export ihrer Limetten in die Niederlande ist für sie der Beginn einer neuen Zeit, nachdem die Region jahrzehntelang in einen Bürgerkrieg verwickelt war.
Volkert Engelsman importiert und vertreibt seit 30 Jahren weltweit Biolebensmittel. Seine Erfahrung: Nur wenn Missstände klar benannt werden, übernehmen Kund*innen Verantwortung. Denn der Preiskampf tobt auch in der Ökobranche. Engelsman schrieb diese Meinung für die deutsche Zeitschrift Ökologie & Landbau.
Im Herbst veröffentlichte die prominente Zeitschrift „Lebensmittel Praxis“ einen Artikel über soziale Nachhaltigkeit im Nahrungsmittelsektor. Volkert Engelsman, Direktor der Firma Eosta, wurde über seine „Living Wage“ Kampagne interviewt. Eosta ist der erste Lieferant in Europa der das Konzept der „Existenzsichernden Löhne“ bis in den Supermarkt bringt. Lesen Sie hier das komplette Interview mit Bettina Röttig:
Eosta has become the first SME fresh produce supplier in the world to carry out a Living Wage assessment for a supplier. Eosta calculated the Living Wage gap for the workers of its mango supplier Fruiteq in Burkina Faso. The assessment shows that an additional cost of 10 cents per kilo of mangoes would suffice to close the pay gap for all 199 employees. Together with customers and consumers, Eosta will put this process in motion.
Gemeinsam mit der niederländischen Bio-Supermarktkette Ekoplaza will Nature & More Verbraucher zu einem höheren Konsum von Obst und Gemüse bewegen
Eosta, internationaler Distributor von Bio-Obst und -Gemüse, konnte in Zusammenarbeit mit 32 Einzelhandelsketten in 13 Ländern bisher mehr als 22 Millionen Plastikverpackungen einsparen. Möglich macht das die umweltfreundliche Kennzeichnungsmethode „Natürliches Labeling“.
Wie „Bio“ Teil der Lösung sein kann, wenn es darum geht, globale Ziele zu erreichen
Ein interessanter ARD/SWR Dokumentarfilm, u.a. zu den wahren Kosten und Nutzen von der Landwirtschaft. Die industrielle Landwirtschaft verspricht hohe Erträge und billige Preise durch den Einsatz großer Maschinen und viel Chemie. Gibt es Alternativen? Welches Modell der Bewirtschaftung ist umweltfreundlich und stellt sicher, dass die Bäuerinnen und Bauern davon leben können?
Question… what is the cost of a hamburger? Go on take a guess... $1,80? No, a little more perhaps $2,20? No, wrong again, the true cost of a hamburger is around $200.
Haben Sie eine spannende Neuigkeit, Erkenntnis oder ein Nachhaltigkeits-Update, das Sie mit unserer Community teilen möchten? Bei Eosta sind wir immer neugierig darauf, inspirierende Geschichten über den ökologischen Landbau, transparente Lieferketten und echte Auswirkungen ins Rampenlicht zu stellen.
Egal, ob Sie Erzeuger, Partner, Experte oder Befürworter sind – wir würden gerne von Ihnen hören.
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